Flinc – Mitfahrzentrale 2.0

Flinc ist eines der Tools im Internet, dem ich einen großen Erfolg nur wünschen kann. Es handelt sich hierbei um eine mobile Anwendung, mit der sich Fahrer und Mitfahrer interaktiv vernetzen können. Man kann sich hier eine eigene kleine Mitfahrer/Fahrer Datenbank aufbauen, neue Kontakte suchen und das ganze auch noch in ein Navigationssystem im Smartphone integrieren. Somit erreicht man beim Mitfahren eine ganz neue Flexibilität und kann Anschlüsse und Weiterfahren viel besser planen. Ein ausgeklügeltes Benachrichtigungssystem erlaubt es allen Beteiligten immer auf dem Laufenden über den Status der anderen zu sein. So lässt sich unkompliziert feststellen, wer schon am Treffpunkt eingetroffen ist.

Das Tool ist, um es mit einem Wort zu beschreiben, genial. Genau so sollte die vernetzte Zukunft aussehen, die es uns ermöglicht flexibel, schnell und vernetzt auf die Herausforderungen der Zukunft zu reagieren. Auch wer aktuell keinen Need für diesen Service hat, sollte ihn sich anschauen. Ein frühes Beispiel für die Zukunft der vollständig vernetzen Gesellschaft.

Ich würde mich über einen Erfolg von Flinc wirklich freuen, aber ich habe die Befürchtung, dass man hier der Zeit weit voraus ist. Hoffentlich liege ich falsch.

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Google+ im Facebook-Style

Ein wenig Lachen musste ich ja schon als ich das gesehen habe. Für alle, die sich nicht an das Design von Google+ gewöhnen möchte, können mit dieser Erweiterung das neue Netzwerk im Stil von Facebook nutzen… absolut witzig.

googlefacebook
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Google+ wurde gelauncht

In den letzten Tagen wurden unglaublich viele Posts zu diesem Thema geschrieben und mittlerweile habe ich mich so viel mit Google+ beschäftigt, dass ich nun etwas dazu schreiben kann. Die wichtigste Frage derzeit ist, ob denn Google+ das Potential hat, Facebook den Rang als führendes soziales Medium abzulaufen. Ich denke, dass diese Möglichkeit besteht, denn Google+ hat bestimmte Eigenschaften, die eine solche Entwicklung einleiten könnten:

Google ist bekannt
Google ist der meist genutzte Internet Dienst der Welt. Jeder Nutzer des Internets kennt und nutzt die Suchmaschine. Viele Leute – gerade aus den älteren Generationen – können mit Facebook nichts anfangen. Aber sie sind in der Regel begeisterte Nutzer der Suchmaschine. Auch für Nutzer aus meiner Generation ist Google+ interessant, denn viele nutzen bereits die verschiedenen Google-Dienste und profitieren hier durch die geniale Integration dieser mit dem neuen sozialen Netzwerk.

Google+ und die technische Umsetzung
Google hat bei der Umsetzung von Google+ einen wirklich guten Job gemacht und technisch gibt es bei dieser Plattform nichts einzuwenden. Genial. Mehr kann man nicht sagen.

Google kann eine Entwicklung gewährleisten
Google ist ein großes Unternehmen, welches genug fachliche und finanzielle Ressourcen hat, um das Projekt konstant weiterzuentwickeln.

Google+ und die Usability
Als ich mich das erste mal bei Facebook angemeldet habe, hat es einige Zeit gedauert, bis ich mich damit zurecht gefunden habe. Erst mit der Zeit gewöhnte ich mich an die Oberfläche. MitGoogle+ (wohl auch aus den Erfahrungen mit Facebook heraus) kam ich gleich problemlos zurecht. Man findet die wichtigsten Funktionen sehr schnell. Generell macht es auch einen aufgeräumten Eindruck und ich finde es angenehm es zu bedienen. Gerade der Upload von Fotos oder die Organisation der Nutzer über die Circles finde ich sehr angenehm. Die “Arbeit” im Stream ist auch sehr angenehm und bietet mehr Möglichkeiten als bei Facebook.

Fazit
Also ich denke, dass hier eine ernsthafte Konkurrenz zu Facebook entstanden ist und uns einige spannende Monate/Jahre bevorstehen. Mit dem Start der Google+ API, die nun auch schon offiziell angekündigt wurde, wird es dann auch für die Drittanbieter interessant werden und Google könnte davon auch profitieren. Wenn unser Suchmaschinenbetreiber dieses Tool weiterentwickelt, werden wir eventuell sogar den Untergang von Facebook miterleben können.

Warten wir es ab…

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Coole Visualisierung der Verbreitung einer Nachricht in Social Media

Die nytlabs (Die Research-Abteilung der New York Times) haben ein Tool vorgestellt, mit dem sich die Verbreitung einer Nachricht über die sozialen Medien visualisieren lässt. Dank einer solchen Visualisierung kann die Komplexität eines solchen Prozesses reduziert werden. Das macht in vielerlei Hinsicht Sinn, denn so kann man etwa Teilnehmer identifizieren, die einen großen Einfluss auf die Verbreitung einer Nachricht innerhalb eines sozialen Netzwerks haben. Diese können bei einer Werbekampagne dann gezielt angesprochen oder animiert werden, die eigenen Angebote der entsprechenden Zielgruppe zu präsentieren.

Anschauen lohnt sich.

Quelle: http://www.nytlabs.com/

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Geo-Online-Marketing – Vom Kuhdorf in die ganze Welt

Lokales, Nationales, Internationales, Interkulturelles und Globales Online-Marketing

Das Internet ist ein globales Medium, welches grundsätzlich keine Grenzen kennt und deshalb ist es auch ein hervorragendes Medium für Unternehmen die eigene Expansion voranzutreiben. Das Internet ist wohl der unkomplizierteste und einfachste Weg neue Märkte zu erschließen und erlaubt es auch kleineren Unternehmen im Mittelstand die eigene Reichweite massiv zu erhöhen. Gerade die Emerging-Markets sind heute für viele etablierte Unternehmen in Deutschland von großem Interesse. Die Wachstumsraten und Chancen, die sich in diesen Ländern eröffnen, sind gewaltig und werden noch Jahre zur vollen Entfaltung benötigen. Bei Explido gab es vor ein paar Wochen zu diesem Thema einen sehr interessanten Artikel, der mich selbst ein wenig zum Nachdenken angeregt hat.

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Facebook bald 20 Millionen Mitglieder in Deutschland – Auswirkungen auf das Marketing

Die aktuellen Zahlen über Facebook verdeutlichen nun, was vielen schon lange klar war. Facebook ist die stärkste Kraft unter den sozialen Netzwerken in Deutschland. Nach einer Hochrechnung von facebookbiz konnte das Netzwerk bis zum Ende des Jahres 25 bis 30 Millionen aktive Nutzer in Deutschland haben. Damit würden ähnliche Werte erreicht werden, wie in anderen Ländern. In den skandinavischen Ländern und in den USA sind mittlerweile  knapp 50% der Inhaber von Internetanschlüssen bei Facebook angemeldet.

Mit diesen Zahlen hat Facebook nun endgültig die Führung in Deutschland übernommen und die VZ Netzwerke auf die Plätze verwiesen. Die Reichweite dieses Kanals ist nun so groß wie die der größten überregionalen Fernsehsender in Deutschland. Damit ist nun auch dem letzten Unternehmen klar, dass Facebook in keinem Marketingmix mehr fehlen darf. Vor allem bei Unternehmen, die den Endverbraucher adressieren, sollten über eine Präsenz in Facebook verfügen. In wie weit das für andere Unternehmen zutrifft, kann derzeit nicht pauschal beantwortet werden. Dies hängt davon ab, wie Facebook sich auch als Business-Plattform etablieren kann.

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International Ecommerce – Raus in die Welt

In der Ecommerce-Lounge wurde die Tage ein Artikel veröffentlicht, in dem es um den Aufbau von Ecommerce-Seiten für das Ausland geht. Grundsätzlich ein spannendes Thema für in Deutschland erfolgreiche Online-Händler, die expandieren und neue Absatzmärkte bedienen möchten. Aber einfach sollte man sich ein solches Projekt nicht vorstellen. Zunächst einmal reicht es nicht, wenn man den Online-Shop nur in die andere Sprache übersetzt. Man sollte schon die lokalen Anforderungen ein wenig genauer analysieren. Zunächst kann es hier verschiedene rechtliche Aspekte geben, die beachtet werden sollten und natürlich auch das unter Umständen nicht vergleichbare Verhalten der Einkäufer im Ausland. In unseren direkten Nachbarländern ist dieser Faktor noch vergleichsweise einfach zu handhaben. Sofern man aber den eigenen Kulturkreis verlässt, sollte man schon gewisse Erfahrungen mit der Zielkultur mitbringen. Diese Lokalisierung an die fremden Märkte wird die Europäischen Ecommerce-Unternehmen in nicht allzu ferner Zukunft beschäftigen. Spätestens, wenn der Markt in Europa gesättigt ist und in Ländern wie Indien oder Brasilien das Internet zum Massenmedium wird und auch die breiten Bevölkerungsschichten erreicht hat, können sich hier unglaubliche Chancen auftun.

Ein weiterer Artikel der Ecommerce-Lounge steht in sehr engem Zusammenhang mit diesem Thema. Ein Entwurf einer neuen EU-Richtlinie sieht vor, dass Online-Händler ihre Waren in allen Ländern der EU anbieten müssen. Eine Beschränkung nur auf den deutschen Markt wäre so also nicht mehr möglich. Gerade für kleinere Online-Händler könnte dies eine logistische Herausforderung werden. Aber ich denke, dass sich hier schnell Methoden bilden werden, die es ermöglichen, dass man in den Ländern, die man nicht beliefern möchte, auch nicht sichtbar für die dortigen Kunden ist. Vielleicht entwickelt sich ja sogar so etwas wie Anti-SEO. ;-)

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Wie abhängig ist das Online-Marketing von verfügbaren Ressourcen?

Man hat es ja schon immer geahnt! SEO ist nur etwas für wenige reiche Webmaster, die die lohnenden vorderen Plätze bei Google belegen und dadurch noch reicher und einflussreicher werden. Der kleine Webseitenbetreiber schaut dabei in die Röhre.

So erscheint es vielen und ein Artikel auf SearchEngineLand hat mich zum Nachdenken über dieses Thema angeregt. Natürlich habe die Autoren recht, wenn Sie sagen, dass es keinen Free-Traffic über die Suchmaschinen gibt. Und natürlich haben Sie recht, wenn sie sagen, dass auch die Conversion Rate Optimization einen gewissen Aufwand von Wissen und Zeit für Analysen fordert. Grundsätzlich stimmt es ja, dass alles was zu einem Ergebnis höherer Ordnung führen soll auch Aufwand benötigt, sonst würde unsere Welt ja nicht so funktionieren wie sie funktioniert.

ABER! Es ist sicherlicht nicht so, dass das Online-Marketing nur von einigen wenigen in den lohnenden Bereichen gesteuert wird, ohne dass kleinere Budgets hier eine Chance hätte. Man muss sich nur bewusst sein, dass man hier gegen Ressourcen konkurriert, die man selbst wahrscheinlich nicht zur Verfügung hat und deshalb auch mal unkonventionelle Wege beschreiten. Ein Beispiel aus der realen Welt gefällig: In der Formel1 schaffen es immer wieder die kleineren Team nach vorne auf das Treppchen zu fahren, weil sie die Strategie und Vorgehen der etablierten Rennställe nicht nachahmen, sondern etwas risikieren und neue kreative Wege gehen.

Beispiele gibt es im Internet mehr als genug. Man muss sich meist nur die Frühphase von großen Unternehmen oder Projekten ansehen. Wer hätte bei der Gründung von Wikipedia geglaubt, was heute daraus geworden ist? Ich hatte damals selbst verschiedene Einwände gegen dieses Modell. Ich fand es fast schon gefährlich die Massen ihr Wissen zusammentragen zu lassen, weil ich dachte, dass hier sicherlich kein allzu hohe Qualität erreicht werden könnte. Deshalb blieb ich noch sehr lange ein Anhänger des klassischen Brockhaus im Internet. Außerdem war ich der Meinung, dass kein Mensch die Zeit hat, sich dafür zu engagieren. Nunja, falsch gedacht. Hier sieht man, wie man mit einer pfiffigen Idee zur richtigen Zeit Erfolg haben kann.

Für das Online-Marketing ist das ebenfalls so und gerade jetzt, wo die Sozialen Netzwerke immer mehr an Einfluss gewinnen, kann man enormen Traffic generieren. Ich kenne Privatpersonen, die dank ihrer Art und ihrere Ideen mehr Follower bei Twitter haben als die Accounts großer bekannter Marken. Diese Follower sind zu einem großen Teil auch keine blinden User, sondern aktive Leser, die gerne Empfelungen entgegennehmen.
Wie kann man mit kleinem Budget Erfolg im Online-Marketing haben?Die Antwort auf diese Frage ist einfach, aber nicht konkret, denn hier gibt es kein Patentrezept. Drei Faktoren sind hier entscheidend. Zuerst benötigt man eine Idee und die entsprechende Umsetzung. Je kleiner das Budget ist, desto pfiffiger, frecher und innovativer muss die Idee und die Umsetzung sein. Wenn man eine geniale Idee hat, braucht man auch nicht mit der Profiausrüstung zur Umsetzung antreten. Schaden kann das allerding auch nicht (wenn man die Ressourcen aufbringen kann). Im letzten Jahr haben zum Beispiel viele der sog. Infografiken gezeigt, wie man mit einfachen Mitteln eine unglaubliche Reichweite erzielen kann. Neben der Idee muss jedoch auch der Zeitpunkt der Veröffentlichung optimal gewählt werden. Viele der erfolgreichsten Infografiken haben genau diesen Punkt optimal gewählt. Die erfolgreichen Infografiken behandelten häufig ein Thema, das die Menschen aktuell beschäftigt und die Sensibilität der Massen war hier schon vor und während der Veröffentlichung sehr groß. Doch selbst die beste Idee und der perfekte Zeitpunkt sind noch keine Garantie füe einen Erfolg. Die dritte Komponente sind die Multiplikatoren, die für die Reichweite sorgen. Diese muss man auf sich Aufmerksam machen und animieren zu kommunizieren. Hier liegt wohl der größte Fehler, den viele gute Kampagnen machen. Ich möchte hier nicht im einzelnen darauf eingehen, wie man mit Multiplikatoren umgehen soll, diesem Thema – das ich für das Online-Marketing für sehr entscheidend halte – möchte ich dann doch lieber einen eigenen Artikel widmen. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass man die Multiplikatoren kennen muss und wissen sollte, wie man ihre Kräfte freisetzen kann.

Zusammenfassend kann man festhalten, dass die Abhängigkeit von Ressourcen im Online-Marketing für Follower extrem hoch ist. Nur die Kreativen können sich dieser Abhängigkeit entziehen indem Sie interessante Konzepte den richtigen Menschen zur richtigen Zeitpunkt vorstellen.

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Mobile Marketing, SMX und Netzpolitik

Die letzten Tage gab es mal wieder extrem viel zu lesen im Internet und einige wirklich interessante Themen waren dabei, zu denen ich auch meinen Senf dazugeben muss. Die Entwicklung der mobilen Technologien wurde in einem Artikel der Zeit ausgeführt. Mittlerweile gibt es weltweit 5.3 Milliarden Handyverträge und circa 90% der Weltbevölkerung lebt an einem Ort, an dem es eine Verbindung zu einem mobilen Netz gibt. Das sind wirklich beeindruckende Zahlen und diese belegen, dass fast jeder Mensch auf diesem Planeten, der das geeignete Alter erreicht hat einen Handyvertrag besitzt und dass dadruch das Wachstum im Neukundenbereich stark gesunken ist. Die Branche hat ebenfalls erkannt, dass mit dem klassischen Telefongeschäft keine großen Sprünge mehr möglich sind, doch zum Glück gibt es die Smartphones, die in Zukunft den Markt dominieren werden. Ich selbst denke auch, dass das Wachstum hier in den nächsten vier bis fünf Jahren extrem hoch sein wird und der Peak circa in zwei bis drei Jahren erreicht sein wird. Für alle, die im Online-Marketing tätig sind, ist das eine sehr erfreuliche Nachricht, weil dadruch ein neuer Kanal für den Vertrieb geöffnet wird und wir uns weiterhin auf einem neuen Schlachtfeld austoben können.

Ein weiterer interessanter Hinweis wurde in dem Artikel erwähnt und hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es ging um das Internet der Dinge, wie es in vielen Fachpublikationen bereits diskutiert wird. Wenn irgendwann jeder Mensch ein internetfähiges Handy hat und dieser Markt ebenfalls gesättigt ist, wird man wohl damit beginnen Maschinen und Alltagsgegenstände über das Web kommunizieren zu lassen. Das ist ein sehr interessantes Thema, das aber zur Zeit leider noch zu weit in der Zukunft liegt. Aber ich werde die Augen und Ohren dazu offen halten. Vor allem dieses Thema aus der Perspektive des Online-Marketings heraus betrachtet, könnte sehr interessante Ergebnisse hervorbringen.

Zu dieser Nachricht passt dann auch die nächste Meldung, denn Nokia wird nun mit Microsoft zusammenarbeiten. Ich habe diesen Deal schon eine Weile herbeigesehnt, weil ich denke, dass das für das gesamte Business sehr gut sein wird. Der Markt mit den Smartphones wird sich nun im Laufe dieses Jahres konsolidieren und die drei großen Player in diesem Bereich dürften Google, Apple und Microsoft mit ihren jeweiligen Hardwarepartnern sein. Den kleineren Herstellern gebe ich in diesem Business keine große Chance mehr.

Witzig war auch mal wieder eine Meldung von SPON. In diesem Artikel wurde die Meinung vertreten, dass der aktuelle Boom im Tech-Markt (Facebook, Twitter,…) nichts zu bedeuten hat, weil hier ja Unternehmen mit richtigen Geschäftsmodellen und pragmatischen Produkten dahinterstehen und deshalb jeder Vergleich mit der Dotcom-Blase am Anfang des Jahrtausends überzogen sein. Ich persönlich sehe das anders. Wenn ein Unternehmen mit teilweise dem 90-fachen seiner Umsätze bewertet wird, ist das ganz klar eine Blase. Alleine die Zeit, die nötig wäre, um diesen Wert zu refinanzieren (und wir nehmen hier große jährliche Umsatzsteigerungen an), ist für die Webwelt ein zu langer Zeitraum. Das Internet verändert sich zu schnell und die Menschen sind hier so flexibel, dass das Risiko einfach zu hoch ist. Wer kann mit sicherheit sagen, dass Facebook auch noch in 15 Jahren eine wichtige Rolle spielen wird? Ich denke niemand. Wenn man mit Immobilien handelt, dann stehen hier auch reale Werte mit pragmatischem Nutzen, doch auch diese können – wie die Erfahrung der Vergangenheit zeigt – eine Blase hervorbringen.

Der Wert von Twitter scheint mir noch relativ gerechtfertigt, wenn man sich genauer anschaut, wer hierfür bietet. Vor allem Google zeigt ein reges Interesse, denn man verfolgt hier die Strategie durch diesen Dienst den Social Graph in den Index integrieren zu können. Ich halte dies jedoch für einen falschen Ansatz und hege die Befürchtung, dass nach einer Übernahme Twitter nur noch mehr zu einem Spamdienst mutieren wird. Auch dieser Rankingfaktor wäre manipulierbar.

Achja, dank Markus Tandler aka. Mediadonis werde ich im April auf der SMX Party unterwegs sein. Freue mich schon, mal wieder die bayerische Hauptstadt besuchen zu dürfen. Wenn jemand Lust auf ein spannendes Gespräch oder auch nur ein paar Drinks hat, kann er sich gerne melden. Ich denke, dazu werden wir dort genug Gelegenheit haben.

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Klassisches Marketing meets SEO – Linkbuilding mit Geschäftspartnern

geschaeftspartner Wie alle SEOs wissen, gibt es viele verschiedene Wege Links zu generieren und die Aufmerksamkeit der meisten SEOs sich vor allem auf hochwertige Links konzentriert. Eine gute Möglichkeit zum Linkbuilding als Inhouse-SEO sind Links von namenhaften Geschäftspartnern zu ergattern. Manchmal finden sich einige echte Perlen unter den eigenen Geschäftspartnern und alleine durch die guten Kontakte lässt sich ab und zu ein echt guter Link generieren.

Da in der Regel der Kontakt zum Geschäftspartner schon besteht, fällt der erste und schwierigste Schritt weg. Man kennt in der Regel die Ansprechpartner und kann sich direkt ohne Umwege und andere Hürden an diese wenden. Um einen möglichst hochwertigen Link zu erhaschen, bietet es sich häufig an, eine gemeinsame Aktion durchzuführen, die dann auf der Webseite des Partners veröffentlicht wird. So können zum Beispiel Success Storys über die gemeinsame Arbeit verfasst und publiziert werden. Um diese Success Storys zu erstellen, kann man sich als SEO dann auch meist auf den klassischen Vertrieb verlassen, denn dieser hat in der Regel auch ein Interesse an solchen Publikationen, da diese in der Regel die Sicht anderer Kunden auf die Branchenkompetenz positiv beeinflussen. Eine weitere Interessante Linkquelle können hier Interviews der Geschäftsführer oder von anderen Führungskräften sein, die die Zusammenarbeit mit dem Partner zum Thema haben. Ich musste auch keinem der Beteiligten umständlich die Vorteile einer solchen Aktion erklären, denn diese schien sich allen sofort zu erschließen. Es scheint die Kombination aus klassischem Marketing und Online-Marketing zu sein, die hier wirklich sehr gut zu funktionieren scheint.

Es ist erstaunlich, wie einfach man auf diese Weise sehr gute Links aufbauen kann und bereitwillig von allen Seiten unterstützt wird. Der Sinn dieser Vertriebsmaßnahmen erschließt sich den Beteiligten des klassischen Marketings, des klassischen Vertriebs und als SEO profitiert man von den guten Backlinks. In dieser Woche konnte ich so mehrere Linkbuildings anstoßen und sogar ein Leckerbissen von der IBM-Webseite ergattern ohne das es extrem viel Aufwand meinerseits gekostet hätte.

Illustration: © imageteam – Fotolia.com

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