Rankingfaktoren 2011 und der Weg zurück!

Das Online-Marketing entwickelt sich zurück! Okay, das klingt nun ein wenig übertrieben, aber wir befinden uns derzeit an einem Scheitelpunkt, an dem sich das Online-Marketing wieder dem klassischen Marketing annähert. Auf diese Idee gebracht hat mich heute ein Artikel auf Search Engine Roundtable. Hier wurden die – nach Ansicht des Autors – wichtigsten Rankingfaktoren im kommenden Jahr vorgestellt und ich muss zugeben, dass ich ebenfalls diese Meinung vertrete.

Was bedeutet das nun für das Online-Marketing?
Es lässt sich feststellen, dass die Werbung im Internet sich immer weiter von technischen Einflussfaktoren entfernt und immer häufiger die sozialen Signale eine gewichtigere Rolle einnehmen. Empfehlungen auf Twitter/Facebook/etc. bestimmen immer mehr, was die Besucher im Netz sehen wollen. Auf dasselbe zielt die zunehmend bessere Bewertung der Brands ab – Mediadonis hat hier auch berichtet. Denn ein Brand ist man, wenn man im Gespräch ist.

Das Online-Marketing muss nun neben den technischen Faktoren auch die sozialen Signale in die Arbeit mit einbeziehen. Hier sehe ich eine Annäherung an das klassische Marketing. Das klassische Marketing beschäftigt sich intensiver als das Online-Marketing mit der Soziologie der Zielgruppe und natürlich im speziellen mit den Marken. Das wir uns nun hieran annähern ist gar nicht so schlecht, denn wir können einiges für unsere Arbeit adaptieren und  integrieren.

Das Stichwort für dieses Jahr lautet: Kreativität! Die besten Ergebnisse werden diejenigen erzielen, die sich in den sozialen Netzwerken behaupten können. Das wird wohl am besten über virale Kampagnen gehen, die ein hohes kreatives Potential zur Voraussetzung haben.

Ein weiterer Post von Mediadonis verdeutlicht diese Entwicklung. Das vorgestellte Fallbeispiel arbeitet mit Infografiken, die als Linkbait fungieren und so einige gute Links brachten.

Uns steht ein spannendes und kreatives Jahr bevor…

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Der Kampf gegen Spam und die Suchmaschinenoptimierung

Ein Artikel auf SEO by the Sea hat mich dazu gebracht einmal darüber nachzudenken, welche Auswirkungen der Spam in den SERPs auf die Arbeit eines SEOs haben kann. Die Manipulationen der Ergebnisseiten bezüglich des Spams sind neben dem eigentlichen Rankingalgorithmus die zweite treibende Kraft, die die Suchergebnisse beeinflussen. Man sollte sich als SEO mit diesem Thema beschäftigen, um von diesen Einflussfaktoren profitieren zu können oder zumindest weiteren Schaden von den eigenen Projekten abzuwenden.

Es gibt unglaublich viele Webseiten, die einzig und alleine versuchen Besucher von den Suchmaschinen auf ihre Webseiten zu lenken, um diesen nicht ihrem eigentlichen Ziel (der Befriedigung ihres Interesses) zuzuführen, sondern diese zu Aktionen anregen, die nichts mit dem eigentlichen Interesse zu tun haben. Häufig tritt dieses Vorgehen im Zusammenhang mit Finanzdienstleistungen, Erotik, Pharmazie, etc. auf. Es handelt sich hierbei um die klassischen Money-Themen, die auch über eine amorphe Zielgruppe hohe Erlöse versprechen. SEOs, die nun seriöse Angebote betreiben, sollten nicht in den Verdacht geraten eine solche Spamseite zu betreiben.

Generell klassifizieren Suchmaschinen die Webseiten eines Suchergebnisses in Abhängigkeit zum Keyword in drei Kategorien:

  1. Relevante Webseite
  2. Spamwebseite
  3. Irrelevante Webseite

Daneben gibt es drei Faktoren, an denen Spamseiten erkannt werden können und mit denen man Einfluss auf die Manipulationen der SERPs durch Spamerkennungsprogramme nehmen kann.

  1. Content
    Google klassifiziert die einzelnen Websites im Internet mittels verschiedener Methoden. Der wichtigste Faktor, der Spam von relevanten Seiten unterscheidet ist der Content. Der User, der von der Suchmaschine kommt, hat ein Interesse, welches auf einer richtigen Seite befriedigt wird und auf einer Spamseite nicht. Auf einer Spamseite nimmt man den User mit seinem Bedürfnis und versucht diesen einem eigenen Interesse zuzuführen. Webseiten, die nicht in den Verdacht geraten wollen, sollten hochwertigen und zur Zielgruppe passenden Content anbieten. Spamseiten wurden nicht zum Zweck angelegt dem User etwas zu bieten, sondern einfach dazu möglichst viele Besucher auf die eigene Seite zu lotsen. Ein besonders auffälliges Beispiel ist das folgende: google_spam_website

    Der Content hat keinerlei Bedeutung und ist nur darauf ausgelegt Links und Weiterleitungen zu anderen Seiten bereitzustellen.

  2. Verlinkung
    Ein weiterer Indikator, der Spamseiten identifiziert, ist die jeweilige Verlinkung. Auf Grund des schlechten Contents, muss hier mit  besonderen Link-Building Maßnahmen gearbeitet werden. Qualitativ hochwertige Links, wird man hier selten bekommen, weil keine gut-rankende Seite sich der Gefahr eines Links auf eine Spamseite aussetzen möchte. Wer seine Seite vom Spamverdacht ausschließen möchte, sollte in jedem Fall auf die Qualität seiner Verlinkung achten. google_spam_website_links

    Die Verlinkung im oben vorgestellten Beispiel ist ebenfalls qualitativ schlecht und es würde mich wundern, wenn diese Seite bei Google nicht als Spam deklariert wäre.

  3. User-Behaviour
    Ein weiterer nicht zu unterschätzender Faktor beim identifizieren von Spam ist das Verhalten der Benutzer. Dass Klickinformationen hier ausgewertet werden, sagt alleine schon das US-Patent No. 7,769,751 aus, in dem es heißt:

    One embodiment of the present invention provides a system that automatically classifies documents (such as web pages) based on user inputs. During operation, the system obtains a “classified” set of documents which are classified as relating to a specific topic. The system also obtains queries related to the specific topic. These queries produce “query results” which enable the user to access documents related to the query. The queries also include “click information” which specifies how one or more users have accessed the query results. The system uses this click information to identify documents in the classified set of documents which are not related to the specific topic or are off-topic. If such documents are identified, the system shifts the identified documents so that they are regarded as off-topic and/or spam, and removes the identified documents from the classified set of documents.

    Quelle

    So spielt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch die Click-Through-Rate eine entscheidende Rolle, weil Menschen Spamwebseiten meist schon direkt in den Suchergebnissen identifizieren können und kein Klick darauf stattfindet. Ein bekanntes Beispiel sind externe Suchseiten, die in den Serps platziert wurden. Nach einigen Anfragen hatten die User die Nutzlosigkeit dieser Ergebnisse erkannt und fortan nicht mehr geklickt. Dies war ein wichtiger Indikator, um mit diesem Spamseiten weitestgehend aufzuräumen. Als Webseitenbetreiber sollte man hier in jedem Fall ein Interesse daran haben eine möglichst hohe CTR zu haben. Hier spielen vor allem ein sinnvoller Titel, eine sprechende URL und natürlich guter Content eine entscheidende Rolle.

Es gibt viele Webseiten, die nicht so eindeutig als Spam identifiziert werden können, die jedoch gefährdet sind in diese Kategorie gesteckt zu werden. Besondere Aufmerksamkeit muss man immer bei automatischem und von Benutzern erstelltem Content an den Tag legen. Hier ist die Gefahr von Spam oft hoch. Wenn man jedoch diese drei Kriterien im Auge behält und stetig daran arbeitet, ist die Gefahr als Spammer zu gelten relativ gering.

Die oben vorgestellte Webseite ist schon eine ziemlich heftige Nummer in Sachen Spam. Und ich denke mal, dass sie nicht mal dazu erstellt wurde, um von Menschen besucht zu werden, sondern lediglich als Linkquelle dient. Bessere Beispiele finden sich im Internet zuhauf, jedoch zu unserem Glück immer weniger in den SERPs. Eine bekannte Gruppe von Webseiten, die der Gefahr der Kategorisierung als Spam ausgesetzt ist und teilweise in jüngerer Vergangenheit auch schon abgestraft wurde, sind die Social Bookmark Portale. Diese haben wenig hochwertigen Content, eine große Zahl ausgehender Links, die das Klickverhalten der Besucher negativ beeinflussen und dazu im Einzelnen eine eher schlechte Backlinkstruktur.

Zusammenfassend kann ich nur empfehlen Spamseiten mit Content und guten Links so schnell wie möglich vom Verdacht des Spams zu befreien und den Spam selbst zu beseitigen. Qualität vor Quantität… das freut auch den Besucher.

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Wer bekommt Vorfahrt im Netz… Entwicklungen für das zukünftige Web

In den letzten Tagen ist eine Diskussion hochgekommen, die bei Netzpolitik.org wohl am besten zusammengefasst wurde. Es geht um die vielbeschworene Netzneutralität und wer in Zukunft im Netz die Vorfahrt hat. Im Kern geht es aber um etwas anderes. Nämlich die Positionierung der Unternehmen auf einem neuen Kriegsschauplatz, dem mobilen Internet. Um diese Entwicklung genauer zu verstehen, muss man sich den Beginn des klassischen Internets anschauen. Hier wurde ein Medium von Enthusiasten und anderen Menschen gegründet, die dies aus Überzeugung und für das Gemeinwohl taten. Damals konnte auch noch niemand ahnen, welchen unglaublichen kommerziellen Erfolg das Internet in den nächsten zwanzig Jahren erleben würde… vielleicht hätten die Urväter dann auch anders gehandelt. Es wurden gewisse Grundsätze wie die Netzneutralität festgeschrieben und diese werden von der Gemeinschaft auch verteidigt.

Heute steht das Netz jedoch an der Schwelle zum nächsten Entwicklungsschritt. Das Internet wird dann vermutlich andere Medien in sich integrieren und damit zum universellen Werkzeug der Kommunikation werden. Fernsehen, Telefonie, mobile Kommunikation, Bibliotheken, etc. werden Teil des Internets und zunehmend von den Menschen angenommen. Mit dem Eintritt des Internets in diese neue Phase versuchen natürlich die großen Unternehmen diese nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Mit diesem Schritt möchte man Weg von den alten offenen Grundsätzen. Derzeit besonders gut zu beobachten ist dies beim mobilen Internet. Die Hersteller von Smartphones und Betriebssystemen versuchen nun die einzelnen Plattformen so zu positionieren, dass die Kontrolle des Mediums bei ihnen bleibt. Wir werden dies in Zukunft sicher auch beim IPTV oder im elektronischen Verlagswesen beobachten können. Wenn der Markt sich in ein paar Jahren konsolidiert hat, können die einzelnen Grenzen zwischen den Herstellern genauer gezogen werden. Man versucht hier nun die – aus der Sicht der Unternehmen – Fehler bei der Entwicklung des Internets von vorneherein zu vermeiden und ein auf die eigenen Interessen ausgerichtetes mobiles Netz zu schaffen.

Das Problem sind hier nicht die Unternehmen, aus deren Sicht ist es verständlich, dass sie so handeln. Strenggenommen wäre es nun Aufgabe der Gesetzgeber hier Rahmenbedingungen zu definieren. Diese sind jedoch nicht in der Lage diese modernen Entwicklungen in diesem Tempo zu regulieren und aus diesem Grund werden wir hier keinen wirklichen Einfluss nehmen können. Als Promotoren der Webgemeinde sollten diese Entwicklungen von uns, wie seo-united es gefordert hat, weiter beobachtet werden, um Druck auf die Unternehmen und die Gesetzgeber ausüben zu können.

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Online-Marketing und Unternehmenspolitik

Im Online-Marketing wird man oft mit einem Thema konfrontiert, dem viele Experten – trotz ihrer großen fachlichen Kompetenzen – hilflos gegenüberstehen, der Unternehmenspolitik.

In vielen Unternehmen gibt es Entscheider, die gerne Einfluss auf alle möglichen Entscheidungen nehmen, obwohl sie vielleicht fachlich hierfür nicht qualifiziert sind. Mit diesen Entscheidern hat man in der Regel auch im Online-Marketing zu tun. Das kann häufig ein ernstes Problem darstellen, da man dadurch nicht die volle Performance aus einem Webangebot herausholen kann. Gerade Themen wie die Struktur einer Webseite oder das Design sind hoch politisch und als Online-Marketing-Experte muss man seine Anforderungen mit dem Management, dem Vertrieb, der klassischen Marketing-Abteilung und vielen weiteren Stakeholdern (Abteilungsleitern, IT,…) kommunizieren, die alle einen teilweise nicht unerheblichen Einfluss darauf nehmen können. Am Ende steht dann meistens ein Konzept, dass für das Online-Marketing alles andere als perfekt ist und viele Experten verzweifeln lässt.

Um sich in dieser Welt zurechtfinden zu können müssen Mitarbeiter im Online-Marketing neue Kompetenzen erwerben. Vor allem das Verhandeln und Moderieren muss gelernt werden. Online-Marketing-Experten werden sich nicht der Unternehmenspolitik entziehen können. Die Bedeutung des Internets steigt ständig und das wirtschaftliche Risiko der Unternehmen im Bezug auf diesen Absatzkanal wird immer höher. Dadurch werden auch immer mehr Stakeholder am Online-Marketing-Prozess teilnehmen. Aus diesem Grund müssen solche Kompetenzen in Zukunft gezielt gefördert und erlernt werden. Desweiteren ist es wichtig die Beziehungen zu wichtigen Entscheidern zu pflegen und sich evtl. die Rückendeckung von einer höheren Instanz zu sichern.

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Gartner veröffentlicht E-Commerce Studie

Gartner hat den „Magic Quadrant for E-Commerce“ im Mai veröffentlicht und damit einigen Ideen nun die Basis für die weitere Implementierung gegeben. Wenn man entsprechende Angebote umgestalten möchte, sind aktuell drei Trends zu beachten. Erstens sollte das Kundeneinkaufserlebnis weiter unterstützt werden. Das kann man mit neuen modernen RIA Funktionalitäten und Personalisierungsmöglichkeiten erreichen. Das Einkaufen im Internet sollte zunehmend zu einem emotionalen Event aufgebaut werden. Ein weiterer Trend, der mit der Verbreitung der Smartphones weiteren Support erhält, ist die  Integration von mobilen Devices in bestehende E-Commerce-Projekte. Dieser Trend wird in den nächsten Jahren auf jeden Fall eine große Rolle spielen und könnte bei bestimmten Produkten durchaus einen großen Einfluss gewinnen. Der dritte Trend betrifft das Web 2.0, das langsam den Kinderschuhen entwächst und nun zunehmend auch im kommerziellen Bereich Verwendung findet. Die Integration des E-Commerce in das Web 2.0 ist derzeit in vollem Gange und kreative Ideen werden hier weiterhin dringend benötigt.

Desweiteren wurden in der Studie verschiedene E-Commerce-Plattformen untersucht, in wie weit, sie die Anforderungen an die Systeme erfüllen. Zu den Leaders zählen derzeit IBM WebSphere Commerce und ATG. Das Besondere an dieser Entwicklung ist jedoch, dass viele Challengers in den Startlöchern stehen, um die Situation am Markt zu verändern. Hier finden sich Schwergewichte der Softwarebranche wie zum Beispiel Microsoft, SAP und Oracle. Ebenfalls sehr auffällig ist die große Anzahl an Nischenprodukten, die gemeinsam einen nicht irrelevanten Marktanteil haben.

In den nächsten Jahren wird in diesem Markt sehr viel Bewegung kommen und es werden nur die Plattformen bestehen können, die auf die Entwicklungen des Netzes und die Wünsche der Nutzer flexibel reagieren können. Für das Online-Marketing bedeutet dies, dass unsere Anforderungen an diese E-Commerce-Plattformen kommuniziert werden müssen, um in Zukunft mehr von diesen profitieren zu können. Derzeit lässt die Unterstützung des Online-Marketings noch zu wünschen übrig, aber ich bin hoffnungsvoll, dass mit der Implementierung von Web 2.0 Features mehr auf unsere Bedürfnisse eingegangen wird.

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Datenschutz neu definieren?

Der Datenschutz ist eines der Themen, die in den letzten ein bis zwei Jahren für sehr viele Diskussionen gesorgt haben. In einigen Fällen sind diese Diskussionen auch durchaus berechtigt und in andere ein bisschen übertrieben. Nun ist es an der Zeit neu über den Datenschutz nachzudenken. Soll der Datenschutz neu definiert werden, um der modernen medialen Welt noch gerecht werden zu können?

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thodie.net zeigt sich der Welt.

Nach einigen Tagen Vorbereitungszeit ist thodie.net endlich online. Warum ich gerade jetzt das Bedürfnis habe mich der Welt mitzuteilen weiß ich nicht. Die Online-Marketing-Szene hat zwar schon genug Blogs, die ihren mehr oder weniger guten Senf hinzugeben, aber warum sollte gerade ich schweigen? Belassen wir es bei dieser kurzen Vorrede, denn seien wir mal ehrlich, niemanden interessiert dieses bedeutungslose Geplänkel.

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